Palladiumkatalysierte Kreuzkupplungen: eine historische Perspektive im Kontext der Nobel‐Preise 2010
Abstract
Abstract Im Jahr 2010 wurden Richard Heck, Ei‐ichi Negishi und Akira Suzuki in den illustren Kreis der Chemie‐Nobelpreisträger aufgenommen. Begründet wurde diese Auszeichnung mit ihrer Rolle bei der Entdeckung und Entwicklung von praktischen Methoden zur C‐C‐Bindungsbildung. Ausgelöst durch ihre Beiträge über höchst nützliche palladiumkatalysierte Kreuzkupplungen, hat sich seit den frühen 1970er Jahren die Auswahl an verfügbaren Strategien und Methoden in der modernen organischen Synthese grundlegend verändert – sowohl für Chemiker an Hochschulen wie auch in der Industrie. Dieser Aufsatz vollzieht die historische Entwicklung dieser leistungsstarken Reaktionen nach: von den bahnbrechenden Entdeckungen bis hin zu den Kreuzkupplungsverfahren, die heute in der Synthese angewendet und hoch geschätzt werden.
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